27., 28. und 29. Mai 2016 Hamburg mit Khenpo Karma Wangyel

Öffentlicher Vortrag, Urgyen Menla Einweihung und Unterweisungen über das Manjushri Dzogchen Gebet

Liebe Dharmageschwister und Dharmafreunde,

in den Programmhinweisen findet sich bereits seit einer Weile ein Hinweis auf eine Veranstaltung mit Khenpola Karma Wangyel Ende Mai in Hamburg. In diesem Newsletter möchten wir Euch über das genaue Programm informieren. Es handelt sich dabei um die erste Veranstaltung von Yeshe Khorlo in Hamburg seit 10 Jahren! Falls ihr also jemanden in Hamburg oder der weiteren Umgebung kennt, wäre es toll, wenn ihr diese Mail weiterleitet. Danke!

Freitagabend, 27.05.2016 Öffentlicher Vortrag: 
“Mitgefühl für alle Lebewesen, Glück und Heilung durch Meditation”

Mitgefühl für sich selbst und alle Lebewesen zu entwickeln mit dem Ziel alle zur Erleuchtung und zum Erwachen zu führen, ist die Kernidee des Buddhismus der Tradition des Mahayana, des großen Fahrzeugs.

Das Thema des öffentlichen Vortrags von Khenpo Karma Wangyel wird sein, aufzuzeigen, wie wir unseren Geist und dadurch die Welt auf sehr heilsame Weise bereichern können.

Er wird dazu Vorschläge für die tägliche Meditationspraxis geben, und wie wir diese friedvolle Geisteshaltung in unser Alltagsbewusstsein integrieren können. Durch die regelmäßige Praxis wird der Geist zur Erfahrung von mehr Gelassenheit und Mitgefühl inspiriert. Dadurch wird mehr Glück im Umgang mit uns und anderen im Alltag erfahren. Diese Tradition kann auf eine viele Hundert Jahre alte Erfahrung zurück blicken und im Umgang mit uns und anderen wirklich hilfreich sein.
Für die Teilnahme an diesem öffentlichen Vortrag sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, man muss weder Buddhist sein, noch einer religiösen Gruppierung angehören.
Zum Abschluss erfolgt eine kurze Meditation des ruhigen Verweilens (Shamatha).

Sonnabend, 28.05.2016
Einweihung in den Medizinbuddha – Urgyen Menla:

Aus buddhistischer Sicht entsteht alles Leiden letztlich aus dem Geist. Die Praxis Urgyen Menla unterstützt die Heilung von Körper und Geist von uns und von anderen Lebewesen. Sie hilft bei der Überwindung der inneren Haltungen von Anhaftung, Hass und Unwissenheit; denn der Medizinbuddha verkörpert die heilende Qualität unseres erleuchteten Geistes oder unserer Buddhanatur. Die Ermächtigung für die Praxis Urgyen Menla zu erhalten und sich darin zu üben, ist deshalb ein äußerst geschicktes Mittel unsere körperlichen als auch unsere geistigen Leiden zu vermindern. Diese Praxis ist auch sehr empfehlenswert für Menschen in heilenden Berufen. Es heißt, in Tibet werden Gebete an den Medizinbuddha, den heilenden Aspekt unserer Buddhanatur, auch für Sterbende und kürzlich Verstorbene durchgeführt.

Bei der Meditationspraxis Urgyen Menla handelt es sich um einen von Dudjom Rinpoche empfangenen sogenannten Geistterma, einer kurzen Praxis des heilenden Guru aus Uddiyana, Guru Rinpoche. Guru Rinpoche oder Padmasambhava (Lotosgeborener) gilt als einer der Begründer des Buddhismus in Tibet.

Sonntag, 29.05.2016
Belehrungen zum Manjushri-Dzogchen-Gebet:

Die Belehrungen basieren auf dem Dzogchen-Gebet „Der Eigenglanz des Vayra von Gewahrsein und Leersein“, einem Wunsch der Großen Vollkommenheit, Manjushri, der unzertrennbaren Wirklichkeit von Basis, Pfad und Frucht, und wurde verfasst von Mipham Rinpoche.

Im  Buddhismus gibt es viele Methoden, die uns zur Erleuchtung und zum Erwachen verhelfen. Zu den grundlegenden Methoden zählen Hingabe und Mitgefühl, sowie das Erkennen der Natur des reinen Bewusstseins.

Im Dzogchen, der großen Lehre der Vollkommenheit, geht es darum, wie wir frei in unserem Geist werden können. Momentan befindet sich unser Geist noch im Zustand permanenter Vernebelung und Irritation, in einem selbstgeschaffenen Labyrinth aus ungeklärten Gefühlen und Emotionen. Seit anfangsloser Zeit irren wir in diesem Kreislauf aus Ursache und Wirkung (Samsara) umher.

Einen Ausweg aus dieser eingeschränkten Sicht bietet uns die Entdeckung der ursprünglichen Bewusstheit, die einen inneren Raum der alles umfassenden Erkenntnis darstellt, die sich im Zustand des ruhigen Verweilens einstellt, nachdem die Einführung in diese Sicht durch einen autorisierten Meister erfolgt ist.
Daraus resultiert die Erfahrung großer geistiger Lebendigkeit, die jeden Augenblick unseres Lebens und die Begegnungen mit anderen als kostbar und bereichernd erleben lässt.

Hindernisse werden in friedvoller Geisteshaltung nicht mehr als unbezwingbar erlebt. Es liegt dann an uns, ob wir mit der Kraft des reinen Gewahrseins die mannigfachen Gebilde und Erscheinungen aus Formen und Klängen (Bardo-Bereich) in unserem Geist als bloße Spiegelung unseres Geistes, als illusionsgleich, erkennen.
Das Erkennen nicht konzeptueller Weisheit spiegelt die höchste Verwirklichung auf dem Weg zum Erwachen wider und legt den Samen für die Herzessenz größter Vollkommenheit, wie sie im Dzogchen gelehrt wird.

Zeit: 
Freitag, den 27.Mai 2016
19:00 – ca. 21:00 Uhr Öffentlicher Vortrag

Samstag, den 28. Mai 2016
10:00 – 13:00 Uhr Selbsteinweihung (stille Anwesenheit ist möglich)
15:00 – 18:00 Uhr Einweihung in den Medizinbuddha (Urgyen Menla)

Sonntag, den 29. Mai 2016
10:00 – 13:00 Uhr Belehrungen zum Manjushri-Dzogchen-Gebet
15:00 – 18:00 Uhr Belehrungen zum Manjushri-Dzogchen-Gebet

Ort:
20146 Hamburg Rothenbaum, Rappstr. 15 (Souterrain), Nähe Abaton

Kostenbeitrag:
Öffentlicher Vortrag 15,- Euro, Mitglieder 12,- Euro
Einweihung 30,- Euro, für Mitglieder 24,- Euro
Belehrungen 30,- Euro, für Mitglieder 24,- Euro
Ermäßigung nach Absprache möglich, jeder soll teilnehmen können!

Übersetzung:
Sönam Spitz übersetzt aus dem Tibetischen ins Deutsche

Anmeldung (nicht zwingend) unter kontakt@yeshekhorlo.de
Informationen unter www.yeshekhorlo.de

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